Ein elektrisches Wunderland

Posted by eezyB on April 2nd, 2012

Wow! Das jazzt und groovt! Da geht die Post so richtig ab! Das Schmankerl, das uns Chris Standring im vergangenen Februar in Form des Vorabclips und -Songs «Oliver’s Twist» zukommen liess, hat nicht zuviel vesprochen. Electric Wonderland, das neue Album ist eine fröhliche und aufgestellte Sache. Im Meer der unzähligen Gitarristen ist es äusserst schwierig, sich einen eigenen, unverkennbaren Stil aufzubauen. Chris Standring gelingt das. Kenner der Szene hören sein typisches Gitarrenspiel sofort heraus. Und das ist schon mal ein Qualitätsmerkmal für sich!

In der griechischen Mythologie fiel mit dem Öffnen der Büchse der Pandora alles Unheil in die Welt ein. Pandora’s Box heisst auch der Eröffnungssong von «Electric Wonderland». Ist das nun ein schlechtes Omen? Nein! Definitiv nicht. Denn mit Pandora’s Büchse öffnet sich für einmal keine Tür zum Unheil, sondern eine Tür zu rund 50 Minuten bester Smooth Jazz-Unterhaltung. Gleich mal ein Muster:

 

Zuviel versprochen? Eben! Im gleichen Stil geht es weiter. Der nächste Song, «Almost September», mit Unterstützung des Trompeters Rick Braun, klingt ein wenig entspannter, aber kein bisschen weniger groovy.  Nach der Vorabveröffentlichung «Oliver’s Twist» folgt mit «Wishful Thinking» ein ganz typischer Standring-Song, der mit einem unterstützenden Vocoder daherkommt. Erwähnenswert auch «Escapade». Dieser Song ist mit heissen Breakbeats unterlegt und gibt dem Ganzen einen gewissen «Streetjazz»-Charakter. A propos «Streetjazz». Für einmal lohnt sich an Stelle eines Downloads der Kauf der CD. Chris Standring offeriert den Käufern einen Bonus-Download. Und zwar den Song «Oliver’s Twist» in einer Remix-Version. Wer den Stil des Gitarristen Ronny Jordan mag, für den ist der Download ein Must. Die entsprechende URL des Downloads sei an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten.
Ein weiterer Hinweis gilt «Castle In The Sky». Mit einer Ukulele unterstützt, erhält das «himmlische Schloss» einen Hauch von Hawaii auf den Weg. Zu guter Letzt sei noch «Merry Go Round» erwähnt. Der Liedtitel ist Programm. Man erinnere sich an die alten Karrusselle. Reich verzierte Pferdchen, die sich unter zahllosen, leuchtenden Lichtkugeln auf und ab und im Kreis herum bewegen. Dazu die entsprechende Musik. Dieser Song würde als Filmmusik wunderbar in einen Fabelfilm passen. Überhaupt passen fast alle Songtitel auf den Jahrmarkt. Die Sinne sprechen sie jedenfalls an. Zumindest bei denjenigen, die ihre Fantasie walten lassen. Die Augen sehen das kreisende Karussell, die Nase riecht die Zuckerwatte und die Ohren hören die scheppernden Dosen eines gelungenen Ballwurfes an die Dosenpyramide.

Aber taucht doch selbst ein in die Welt des «Electric Wonderlands» und lasst euch überzeugen vom Gitarrenspiel Chris Standrings.

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Editor: eezyB

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