Tommy Schneiders versteckter Hafen

Posted by eezyB on Juni 27th, 2012

Hidden Port. So heisst das neue Album des Zürcher Hammondorganisten Tommy Schneider. Hidden Port, also versteckter Hafen, ist deshalb ein guter Name, weil sich der Musiker nicht wirklich selbst an die grosse Glocke hängt. Hidden Port passt als Bezeichnung auch ganz gut, weil sich ein Blogger, der einen Artikel über dieses Album schreiben möchte, die Finger wund sucht, um geeignetes (multimediales) Material zu finden. Und es dann doch nicht findet. Kein Songclip, der einzubetten wäre, kaum ein Online-Shop, der das Album führt. Hidden Port passt ebenfalls… weil Tommy Schneider auf dem eigenen Label «Kolibri Records» schreibt – ich zitiere – “Tommy Schneider & Friends treten meistens bei geschlossenen Gesellschaften auf…”

Das Wort «Port» könnte man allerdings auch mit «Gem» auswechseln. Ein Hidden Gem, ein verborgener Diamant, also. Das sind seine Alben in der Tat. Und deshalb schreibe ich trotzdem über das neue Album. Auch wenn ich keinen nennenswerten Stoff fand…

Hidden Port ist nicht bloss Tommy Schneiders Werk, denn der Absender heisst «Tommy Schneider & Friends». Und diese «Friends» sind der bekannte Mundartmusiker Adrian Stern an der Gitarre, der Jazz-Saxofonist Philippe Chrétien und der Drummer/Perkussionist Massimo Buonanno. Die vier Vollblutmusiker legen ein ungestümes Album vor. Los geht es mit einer funkigen Reise (Funky Journey). Jazzig-funkiger Hammondsound. Im gleichen Stil geht es mit «Ronnies Bonnie» weiter. Der Titelsong dann eher ein ruhigeres Stück. Die Tracks 4 und 5 sind Coversongs. Eddie Harris’ «Cold Duck Time» und Paul Desmonds «Take Five». Die letzten drei der insgesamt acht Songs stammen wieder aus der Feder von Tommy Schneider. Witzig der Songtitel des letzten Liedes… da wird für einmal das Frühstück nicht im Tiffany’s eingenommen. Sondern im bekannten Zürcher Café Sprüngli (Breakfast at Sprungli’s).

Wie gesagt… es gibt kein verwertbares Soundmaterial für diesen Post. Stellvertretend dafür ein Videoclip eines Live-Auftritts von Philippe Chrétien im Zürcher «Triibhus» aus dem Jahr 2009. Der Song gibt einen guten Vergleich ab, was die Zuhörer (obwohl die Band um Chrétien in anderer Besetzung spielt) auf «Hidden Port» erwartet.

 

>> Website Tommy Schneider
>> Website Kolibri Records
>> Hidden Port gibt es über Kolibri Records oder im Zürcher CD-Studio zu beziehen.

Editor: eezyB

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