Acid Jazz Is Back

Posted by eezyB on Juli 31st, 2012

Heute habe ich etwas für alle Underground-Clubber der frühen 1990er-Jahre. London war angesagt. Galliano war Kult. Die Young Disciples mit Carleen Anderson liefen in jedem dunklen Kellerclub, der einigermassen hip war. Acid Jazz nannte sich das. Eine coole, hippe, leicht dreckige Mischung aus Jazz, Soul, Funk, elektronischen Elementen und Hip Hop. Heute läuft das allenfalls unter dem Label Neo Soul. Oder unter Nu Jazz. Oder so ähnlich. Egal, das sind Labels, die Musik muss stimmen.

Wie könnte es anders sein, das neue Album, das in diesem Artikel die Hauptrolle spielt, kommt wiederum aus London. Der Sound klingt genau so innovativ wie vor 20 Jahren. Und gleichzeitig so taufrisch, wie von heute. Hinter dem Album der «Visioneers» steht Marc Mac (4hero). Und dieser Herr stammt aus der Küche von Gilles Petersons Kultlabel «Talking Loud Records». Eine Qualitätsetikette, die für sich spricht. Tja… was schreib ich da lange? Marc Mac stellt uns einen echt heissen, abgemischten Querschnitt seines zweiten Albums unter dem Label der «Visioneers» zur Verfügung. Hört doch mal rein:

Auf dem Album ist eine handverlesene Schar von Gästen vertreten. So z.B. John Robinson, Notes To Self, TRAC & Baron, Luke Parkhouse, Ariya Astrobeat Arkestra & The Support Horns. Das Album «Hipology» beinhaltet eine coole Mischung aus Soul, Jazz, funkigen und elektronischen Elementen. Und natürlich nicht zu vergessen… einige heisse Hip Hop-Tracks. Damit aber noch nicht genug der gemischten Musikstile! Im Song «Rocket Man (Afrolatin Joint)» werden frech Samba-Rhythmen und afro-kubanische Tunes gemischt. Und die einführenden Lyrics im Song geben dem Resultat Recht: «Samba and Afro Cuban, Mix, Combination, they do work». Es funktioniert wirklich sehr gut.

Das Album ist all jenen heiss ans Herz zu legen, die vor 20 Jahren zu den leicht schmutzigen Rhythmen abtanzten, heute Familie haben und sich mal wieder an die «guten alten Zeiten» erinnern mögen. Und da die Rhymes so aktuell klingen, ist es (zumindest für einmal) alles andere als uncool, wenn sich zwei Generationen dasselbe Album «reinziehen»! Die jungen Erwachsenen von heute werden die Grooves zweifelsohne genau so mögen, wie deren Eltern! Auf dem facebook-Auftritt von eezyvibes steht übrigens ein Video-Clip zu «Come And Play In The Milky Night» bereit. Höchste Zeit also, unserem Facebook-Auftritt mal wieder einen Besuch abzustatten!

 

>> Website Marc Mac
>> Marc Mac (4hero) auf facebook
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>> Hipology auf cede.ch
>> Hipology – Visioneers (iTunes D)
>> Hipology – Visioneers (iTunes A)
>> Hipology – Visioneers (iTunes CH)
>> Hipology auf amazon.de (Doppel-CD)
>> Hipology auf amazon.de (MP3)

>> Und selbstverständlich auch im guten Fachhandel erhältlich!

Editor: eezyB

 

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