Gabriele Poso – The Roots Of Soul

Posted by eezyB on September 5th, 2012

Courtesy gabrieleposo.com

Eine äusserst angenehme, frische (Jazz-)Brise weht uns aus italienischen Gefilden ins Haus. Der Verursacher der Brise heisst Gabriele Poso, wurde vor 34 Jahren auf Sardinien geboren und wuchs im süditalienischen Lecce auf. Schon als Kind wurde er von den unzähligen Jazz-, Soul- und afro-lateinischen Platten seines Vaters beeinflusst. Der Weg war vorgezeichnet und als 20-Jähriger begann sich der Italiener intensiver mit afro-kubanischen Rhythmen zu beschäftigen. Gabriele Poso studierte hernach an der «Escuela National De Arte of Havana Cuba» und an der «Universitad Interamericana De Puerto Rico» in San Juan.

2008 erschien sein erstes Album «From The Genuine World», das von vielen Musikkritikern hoch gelobt wurde. Vier weitere Jahre sind ins Land gezogen bis Poso nun das Nachfolge-Album «Roots Of Soul» präsentiert. Der italienische Musiker liefert mit dieser Veröffentlichung ein universales Album ab. Sicherlich… es ist ein Jazz-Album. Auf jeden Fall. Aber gleich im ersten Track wartet die vielseitige Newcomerin und gebürtige Kanadierin Tanya Michelle als Gastsängerin auf. Sie macht aus dem Tune ein wunderschönes, poppiges und souliges Jazzlied. Auch der Videoclip zum Song ist eine Augenweide und überzeugt mit seinen eindrücklichen Naturbildern:

 

Bleiben wir doch noch einen Moment bei den Gästen. Zwei Songs werden ergänzt mit der grossartigen Jazz- und Soul-Sängerin Nailah Porter aus Los Angeles. Auf zwei weiteren Stücken wird die italienische Sängerin Dionisia Cassiano gefeatured. Und last but not least… der US-amerikanische Musiker, Produzent und DJ Osunlade, mit dem er zusammen «You Don’t Love Me» darbietet. Ein Jazz-Track mit starken Soul-Einflüssen, auf afro-kubanischen Beats basierend. Überhaupt ist der afro-kubanische Einfluss fast auf sämtlichen Stücken hörbar. In diesem Zusammenhang auch zu erwähnen. Das Remake von Dizzy Gillespies Beitrag zur afro-kubanischen Musik «Tin Tin Deo».

Das Album ist äusserst vielseitig und gehört mitunter zum Besten und Innovativsten, das 2012 bisher aus der Jazz-Ecke gekommen ist. Oder schlicht und einfach ausgedrückt: STARK!

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