Karen Be’s Jungle Soul

Posted by eezyB on Oktober 20th, 2012

Picture Courtesy https://www.facebook.com/karenbesounds/photos_stream

New York wird immer wieder als Melting Pot, als Schmelztiegel bezeichnet. Als Ort, wo sich Kulturen, Philosophien, Ansichten und Menschen treffen und (mehr oder weniger) friedlich mit- und nebeneinander leben. Das beste Beispiel, dass auch ein Mensch, bzw. eine Künstlerin als eine Art Melting Pot bezeichnet werden könnte, ist Karen Be. Ihre Musik überbrückt Genres und Kulturen. Ihr Elternhaus war geprägt von arabischer, französischer und englischer Kultur, ja gar karibische Akzente waren vorhanden.

Inspirieren lässt sie sich von der Liebe, durch das Feuer, die Natur, das Leben oder die Freiheit. Der Rhythmus ihrer Songs wird durchaus mal durch ihren Atem oder ins Wasser sinkende Schlüssel geprägt. Beeinflussen lässt sich Karen von Mozart, Chopin, David Lynch oder Nina Simone, Chet Baker und Velvet Underground. Aber auch Prince und CocoRosie nennt sie als ihre musikalischen Inspirationsquellen. So querbeet sich das alles liest, so viel gereist ist Karen Be, um ihre Musik vorzustellen. Sie spielte an so gegensätzlichen Orten wie am Beiruter Fete de la Musique, in der Ambrosia Lounge auf Maui oder im Pariser Mondialo.

Ihre Musik klingt eigenständig und schräg. Genau derart, wie sich ihre Biografie liest. Karen selbst verwendet auch den Begriff «Jungle Soul» dafür. Passt nicht mal so schlecht, denn Rhythmen und Grooves sind zeitweise so dicht wie ein undurchdringlicher Urwald mit all seinen Klängen und Tönen.

Ihre Musik erinnert mich zeitweise an die leider viel zu früh verstorbenene Amy Winehouse. Und wenn man sich dann noch das Titelbild anschaut… Na ja… sie könnte doch glatt als (musikalische) Schwester durchgehen.

Für mich jedenfalls eine schräge, andersartige und erfrischende Alternative am internationalen Musikfirmament. Wem «Brand New Vintage» noch nicht genug schief ist, sollte sich Karens neue Veröffentlichung anhören. Die fünf Songs auf «DoomBe Special Bloom» gibt es übrigens als kostenlosen Download (Link nachfolgend).

Das klingt doch nochmals ein ganzes Stück eckiger und kantiger. Zum Teil so sauer wie ein frisch gepresste Limone, welche sinnbildlich die Gehörgänge zusammenziehen lässt. Aber trotzdem irgendwie sympathisch.

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Editor: eezyB

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