Karla Adolphe – Honeycomb Tombs

Posted by eezyB on Januar 25th, 2013

karla-adolphe_honeycomb-tumbsEs ist wohl ein kompletter Zufall. Amüsant ist es trotzdem. Karla Adolphes Stimme erinnert mich mehr als nur einmal an das grossartige Organ von Adele. Adolphe… Adele… klingt ja irgendwie auch ähnlich. Und dass Adele den Song zum James Bond-Film «Skyfall» beiträgt und Karla Adolphe just nach dem «Skyfall» (vom Himmel fallen…) übernimmt und auf dem zweiten Song «tief weiterfliegt» (Flying Low) ist auch zum Schmunzeln. Der Vergleich mit Adele ehrt Karla. Adeles Stimme mag zwar zuweilen etwas monumentaler sein, dafür passt Karlas Stimme perfekt zum feinsinnigen Folksound, den sie spielt und singt.

Erfolgreiche Jahre
Karla Adolphe ist – ebenso wie Adele (dies ein weiterer Vergleich) – jemand, der bereits Lorbeeren einheimsen konnte. So bspw. 2008, als sie zusammen mit weiteren Kontrahentinnen/Kontrahenten als Co-Gewinnerin des Mountain Stage New Song Contest, der schon so manchen heute renommierten Künstler hervorbrachte, ausgerufen wurde. Danach produzierte sie mehrere bemerkenswerte, harmonische Werke. In der Regel im Verbund mit anderen MusikerInnen. Zum Einen «The Emporiums» und zum Anderen «Jacob & Lily». Deren Debutalbum «The Cathedral» wurde 2007 für den kanadischen «Folk Music Best New/Emerging Artist»-Award nominiert . Ihr Debutalbum als Solo-Künstlerin liegt mit «Come Home» schon acht Jahre zurück. 2010 erschien ihre EP «Song of the Month» und 2012 schliesslich das Album «Honeycomb Tombs».

Honeycomb Tombs, Adolphes aktuelles Album
Wie ein Pelz kommt einem darauf die weiche Stimme Karla Adolphes vor. Ein Pelz, der in den kalten europäischen Wintertagen wärmt und sich anschmiegt. Das tut gut, wie ein Glühwein nach mehreren Stunden Herumtollen im Schnee. Etwas fürs Gemüt. Der Funke ihrer Stimme springt im Nu auf das Ohr und vermag während 35 Minuten und 10 Songs eine intensive Verbindung herzustellen. Ich konnte mich kaum mehr von der einfühlsamen Stimme trennen. Wie bereits angetönt, gefällt das eindrückliche «Flying Low» speziell gut. Aber auch das melodiöse «Graceland & Graveyards» berührt. Ebenso wie das lyrische «Who Can Hold Me». Mein persönlicher Spitzenreiter ist das gutmütige «Ice Road». Hier wage ich den Vergleich mit der Norwegerin Rebekka Bakken. Beide Stimmen tragen das nordische Timbre in sich, das Bilder von wunderbaren, einsamen Landschaften malt und eine grosse Tiefe in sich beherbergt.

karla-adolphe

 

Karla Adolphe. Eine Frau, die in den letzten Jahren über 500 Auftritte absolvierte. Eine Frau, die auf europäischen Bühnen auch ihren «Mann» stehen würde. Wer weiss… hoffentlich bald!

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Editor: eezyB

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