The Oh Hellos – Through The Deep, Dark Valley

Posted by eezyB on Februar 17th, 2013

oh-hellos_through-the-deep-dark-valleyVolksmusik, Folklore oder Folk?
Ich gebe es offen zu. Volksmusik ist nicht so mein Ding. Ebenso Folklore nicht. Doch im heutigen Artikel geht es um eine Band (bzw. um deren Veröffentlichung), die sich – wenn man es puristisch sieht – genau an diesen Genres orientiert. Akkordeon, Banjo und Geige prägen den Sound. Die Musik ist derart urig und mit einer schier bildlich vorhandenen Naturverbundenheit, dass ich auf den Sound der «Oh Hello’s» aufmerksam geworden bin (funny name, by the way…). The «Oh Hello’s», das sind Maggie and Tyler Heath, ein sich selbst produzierendes, sympathisches Geschwisterpaar aus dem US-Bundesstaat Texas. Die optisch – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade ähnlichen Brüder und Schwester nennen sich beeinflusst durch die Indie-Punker von «Los Campesinos», durch die Folkrocker von «The Lumineers» (notabene vom 27. Februar bis 5. März in Deutschland und der Schweiz unterwegs) und durch den US-amerikanischen Indie-Folker und Singer-/Songwriter Sufjan Stevens. Trotz des hörbaren Einflusses der drei Bands/Musiker ist es dem Geschwisterpaar gelungen, eine einzigartige und vielseitige Mischung aus Folk und Pop aufzubauen.

Ein Konzeptalbum, das eine Geschichte erzählt…
Das vorliegende Album «Through the Deep, Dark Valley» ist ein in sich geschlossenes Konzeptalbum. Die «Oh Hello’s» empfehlen dabei, das Album ganz und in der korrekten Reihenfolge zu konsumieren. Das habe ich getan. Und es beeindruckt wirklich. Die musikalische Reise startet im Tal (The Valley), das im Morgengrauen allmählich erwacht (Like The Dawn). Sie geht weiter mit einer Episode über das «lebendig gegessen werden» (Eat You Alive). Es wird eine Andacht gehalten (In Memorian). Vielleicht über das Wehklagen von Eustace Scrubb, einer fiktiven Figur aus den «Chroniken von Narnia» (The Lament of Eustace Scrubb). Und abgeschlossen wird die Reise schliesslich mit einer Reprise des Startsongs (The Valley).

…und tolle Bilder in das Gehirn zaubert
Das klingt nach fiktivem Märchen fernab unserer Tage… Ich gestehe, ganz hinter die Bedeutung der Songtitel bin ich nicht gestossen. Rein musikalisch funktioniert das Konzeptalbum jedoch hervorragend. Die Musik passt zu den Titeln. Musik, die – vorausgesetzt man hat eine bildliche Phantasie – effektiv Bilder von weitläufigen texanischen Steppen mit erratischen Felsblöcken vermittelt. «Through the Deep, Dark Valley», für einmal ein Album der etwas anderen Art. Ein Album, das allerdings der Philosphie der leichten Töne, der «easy vibes» eben, mehr als gerecht wird.

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Editor: eezyB

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