Jake Bugg

Posted by eezyB on März 28th, 2013
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Courtesy: jakebugg.com

 

Jake Buggs Debutalbum ist schon bald ein halbes Jahr alt. Nach intensiven Märzkonzerten im deutschsprachigen Europa und der Vorfreude auf weitere Festivalauftritte in Deutschland (Rock im Park, Nürnberg) und Oesterreich (Green Park St. Pölten) lohnt sich ein Blick zurück auf das noch immer frische Debutalbum des erst 19-jährigen Briten aus Nottingham alleweil.

Es ist, als hätten sich die Seelen der Beatles, Rolling Stones, Kinks und jene von Scott McKenzie zu einer explosiven Retro-Session getroffen. Einer Session, die eine Mischung aus Americana, Folkrock und eben Retropop hervorbringt.

Los geht es gleich in hohem Tempo mit dem UK-Chartsong «Ligthtning Bolt»:

Könnte durchaus von den Stones kommen, nicht?

Song zwei, «Two Fingers», liesse sich durchaus der Feder Paul McCartneys oder John Lennons zuordnen.

Im fünften Song spielt Jake Bugg in der blumenumhängten Woodstock-Art eines Scott McKenzie als gäbe es nichts Einfacheres. Und sinnigerweise heisst denn auch der Song gleich so («Simple As This»). Auf «Trouble Town» rockt es wild und man glaubt beinahe, die schwingenden Haartollen einer Rockabilly-Band mit dem Takt hüpfen zu sehen.

Je mehr sich dann das Album dem Ende zu neigt, wird es ruhiger. Mit Song neun erhält Billy Pauls «Me & Mrs Jones» sozusagen ein männliches Gegenstück. Jake Bugg besingt in einer Ballade Mr. Jones (Ballad of Mr Jones). Auch «Slide», «Someone Told Me» und «Note To Self» sind in ruhiger Singer/Songwriter-Manier gespielt. Würde den Kinks oder Donovan gut anstehen. Umwerfend schliesslich der Abschluss des Albums. Mit dem bloss gut 100 Sekunden dauernden «Fire» kommt fast etwas hawaiianische Stimmung auf. Nur, dass statt der üblichen Ukulele eine Gitarre im Einsatz ist.

Alles in allem gehört Jake Buggs Debutalbum ein ganz dicker Orden umgehängt. Es gelingt nicht alle Tage jemandem, die heute so beliebte Retromasche in einer derart zeitgemässen Art zu interpretieren. Jake Buggs Album dürfte wohl Ende des Jahres so manche Top-Ten-Liste in der Rubrik «Rock/Pop» zieren. Auch wenn es eigentlich ein 2012er-Album ist. Eine echte Bereicherung des musikalischen Jahrgangs 2013!

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Editor: eezyB

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