Estère

Posted by eezyB on Mai 30th, 2013
estere

Courtesy: https://www.facebook.com/EstereLola

Schlaraffenland für Funk- und Soul-Liebhaber
The Land of Soul & Funk! Neuseeland ist ein unglaublicher Braukessel für innovativen Sound und ein Schlaraffenland für Liebhaber von Funk und Soul. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auf vier Artikel, die in den letzten neun Monaten in diesem Magazin erschienen sind. Fabulous Arabia mit ihrer schrägen Art, Soul-Funk darzubieten. Funkommunity, die hierzulande beim deutschen Label MPM erscheinen. Die Funkband «Harbour City Electric» aus Wellington und Fat Freddy’s Drop, deren Sound auch wirklich so klingt, wie deren Name: Phat!

Und nun gibt es wieder Aufsehenerregendes aus Wellington zu berichten. Nicht mehr derart neu, dass noch Tautropfen dran kleben. Aber doch noch so früh, dass man in Europa gemeinhin von einem Geheimtipp sprechen kann. Denn noch gibt es von der Dame, die ihre Bezüge zu Europa hat, kein einziges Album zu kaufen. Auch die beiden Songs, die sie letzten August herausgegeben hat, sind mittlerweile nicht mehr als Download erhältlich. Das mindert den Hype um die kaum 20-jährige Estère kaum. Im Gegenteil, es heizt ihn noch mächtig an.

Vergleich mit einer grossen Sängerin
Die Songwriterin und Beat-Produzentin wird mit keiner Geringeren als Erykah Badu verglichen. Und das ist kein einziger Millimeter geschmeichelt, denn Estère hat es wirklich drauf. Ihre Stimme mag vielleicht nicht ganz so fein geschliffen klingen. Doch die Ecken und Kanten sind originär und passen gut zur Newcomerin.
Sie tritt übrigens stets im Duett auf. Ihre grosse Liebe, der sie sich vor noch nicht allzu langer Zeit verschrieb, ist ihre stetige Begleiterin. Es handelt sich um Lola! Lola ist der Name für ihre MPC 1000 Sampling Station, in die sich Estère voriges Jahr richtiggehend verliebte. Sie und ihre Bühnenpartnerin schustern mit wenigen Instrumenten-Loops einen minimalistischen Neo-Soul zusammen, der trotzdem vielschichtig konstruiert ist.

Estère bezeichnet sich selbst als Mädchen, das vom Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen inspiriert wird. Kein Wunder, ihre Mutter ist Neuseeländerin, ihr Vater stammt aus Kamerun und wanderte später nach Frankreich aus. Die Sängerin vermag dieses multikulturelle Erbe sehr gut in ihren Sound einzuflechten und widmete dem Thema auch gleich einen Song:

Estère trat im vergangenen April in Frankreich und Grossbritannien an einigen wenigen Konzerte live auf. Nun denn… schauen wir nach vorne! Hoffen wir, dass diese grandiose Stimme bald auch mal ihren Weg ins deutschsprachige Europa finden wird. Wer weiss… vielleicht sprechen wir bei ihr ja vom «Next Big Thing», von der nächsten grossen Soul-Stimme!

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Editor: eezyB

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