Mylah – Silver & Gold

Posted by eezyB on Mai 10th, 2013
mylah

Courtesy: http://mylahmusic.com/gallery/

Ich halte nicht so viel vom Zitieren. Ich stehe auf eigenhändig Erarbeitetes. Doch folgendes Zitat klingt so wundervoll unschuldig, dass es schade wäre, es nicht zu verwenden:

«Ich bin bloss ein Mädchen aus einer kleinen Stadt, das zu einer Frau mit grossen Zielen heranwuchs. Ich bin eine Sängerin und Songwriterin. Ich glaube an grosse Träume und sehe den Wald trotz Bäumen. Ich kann nicht verlieren. Ich mache Musik, die mir gefällt und ich hoffe, sie gefällt auch euch!»

Diese Worte stammen von einem «Mädchen», das noch gar kein «richtiges» Album veröffentlichte. Doch sie ist auf dem besten Weg dazu.

MTV’s «Making The Band»
Ursprünglich war Mylah vor allem in den USA einem eher nationalen Publikum bekannt. Denn dort war sie vor einigen Jahren Bestandteil der MTV-Show «Making The Band», die ähnlich wie wir es mittlerweile alle bis zur Genüge kennen, Starlets (künstlich) produzierte. Die ganz grosse Welle konnte Mylah aber in der dritten Staffel von «Making The Band» nicht reiten, sie wurde zusammen mit ihren Kolleginnen für «zu wenig gut» befunden. So ganz schlecht kann sie allerdings nicht sein. Immerhin schaffte sie es in der Zwischenzeit, sich den neunfachen Grammy-Gewinner Bryan Michael Cox als Produzenten zu angeln. Ende März hat die R&B-Sängerin ihre fünf Songs umfassende EP «Silver and Gold» herausgegeben. Und das klingt dann endgültig nicht mehr nach «zu wenig gut». OK, ich gebe es zu… das Ganze ist definitiv sehr massentauglich. Womit es in der Regel den Weg nicht in dieses Magazin finden würde (wir berichten tendenziell bekanntlich eher über Indie-Alben oder Genres, die man meist nicht in den offiziellen Charts antrifft).

Nun… da jedoch der Name «Mylah» (noch?) nicht im selben Atemzug mit Rihanna, Beyoncé oder Brandy genannt wird, machen wir hier gerne eine Ausnahme. Zumal… zwei der Songs sind wirklich echt stark! Den einen (Many Miles) führt die Sängerin nachfolgend gleich mal ohne doppelten Boden vor:

Die Stimme ist so schlecht nicht, oder? In voller Länge gibt es den Song übrigens in unserer Top-40-Playlist zu hören. Ebenso gut fällt mein Urteil über den anderen Song (Honesty) aus, der zu Beginn dieses Artikels bereits als Songclip aufgeführt ist. Und hier gibt es «Honesty» nochmals als Videoclip:

Bleiben wir also gespannt, was von dieser Dame noch kommt! Das Potential, noch einige Stufen auf der Karriereleiter zu erklimmen, hat zumindest ihre Stimme alleweil!

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>> Silver & Gold – Mylah (bandcamp)

Editor: eezyB

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