Lucas Arruda – Sambadi

Posted by eezyB on Juni 28th, 2013

lucas-arruda_sambadiLiebhaber der flockig-lockeren Töne haben in der Regel ein Faible für die brasilianische Musik. Entspannte Samba-Beats. Jazzig-leichte Bossa-Oden. Oder elektronisch unterstützte Musica Popular Brasileira (MPB) verführen das Gehirn zu chilligen und entspannten Bildern an der Copacabana oder erinnern es an relaxte Chill-Sessions am Strand von Ipanema. Die beiden Compilations-Serien «Brazilution» bzw. «Brazilectro» haben jahrelang in vorzüglicher Weise die erwähnten Bilder in die heimischen Stuben gezaubert. Während «Brazilectro» vor ca. drei Jahren bei Ausgabe 8 steckenblieb, schaffte es «Brazilution» vor etwa fünf Jahren bis Volume 10. Der Brazil-Chill-Trend schien sich totgelaufen zu haben. Viele werden ihn vermissen. Und müssen zum Glück nicht vollumfänglich auf ihn verzichten. Denn der Sound lebt auf jeden Fall weiter. So gibt es bspw. noch immer ganz tolle Brasil-Funk-Releases, die wunderbar zum Chillen zu gebrauchen sind. Eine dieser Audio-Leckereien stelle ich heute vor.

Beim Künstler handelt es sich um den 30-jährigen Lucas Arruda. Er stammt aus einer musikalischen Familie (was in Brasilien ja nun nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches ist). Daher verwundert es auch nicht, dass sich Lucas bereits seit 20 Jahren als professioneller Musiker betätigt. Lucas Arruda erzählt, dass er sich als Sieben- oder Achtjähriger bloss drei Alben anhörte. «Abbey Road» von den Beatles, «Back In Black» von AC/DC und «The Best of Earth, Wind & Fire». Auf diese Weise sog er, einem trockenen Schwamm gleich, die «genetischen» Strukturen von zahlreichen Genres wie Pop, Blues, Jazz, Soul, Funk, Rock und anderen auf. Vor gut zehn Jahren ging Lucas Arruda schliesslich komplett in einem ur-eigenen Mix aus Soul, Jazz, Funk und brasilianischer Musik auf. Eine fantastische Mischung, die er auf seinem Debut-Album «Sambadi» zum Besten gibt.

Das Album strotzt nur so von Sonne und Strand. Es erinnert Lucas, wie er selbst sagt, an Rio de Janeiro. Also, an eine Stadt, die vor musikalischen Geschichten nur so vibriert. «Sambadi» erinnert an grosse Namen. An Marcos Valle. Teilweise auch an die Ausflüge Lee Ritenours in die brasilianische Musik in den 1970er-Jahren. Das Album erinnert aber auch an Azymuth. Oder an den brasilianischen «Funky Boy» Ed Motta. Und nicht zu vergessen… an «Banda Black Rio», eine der grossen Brasil Funk Bands. Lucas‘ erstes Solo-Album enthält zehn Songs und dauert leider bloss knapp 40 Minuten. Hervorzuheben gibt es keinen Song. Alle zehn sind hervorragend produziert, abgemischt und interpretiert. Einfach eine Riesenfreude, der Spiellust des Brasilianers zuzuhören. Funky! Soulig! Jazzig! Eine Riesenfreude für den Sommer!


Und wem diese Art Musik auch so viel Spass macht, dem habe ich heute noch einen Leckerbissen dazu. Das funkige Brasil-DJ-Set vom Cazenove Club gibt es als kostenlosen Download!

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Editor: eezyB

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