Justin James – Islands

Posted by eezyB on August 8th, 2013

islands_cover_500Justin James ist ein gern gesehener Gast bei eezyvibes. Diesmal besucht er uns wieder mit einem neuen Album in der Tasche. «Islands» heisst sein neues Werk, das nächste Woche herauskommt. «Islands» ist das bisher reifste Werk des sanften, souligen Pop-Rockers. Seine lebensbejahende Art hinterlässt auf dem Album deutliche Spuren. Charakterisieren könnte man sein neuestes Werk anhand eines Dreiecks. In die erste Ecke gehören jene fröhlichen Songs, die an einen quicklebendigen, sonnendurchfluteten Strandtag seiner karibischen Wahlheimat erinnern. Die zweite Ecke wird durch jene Songs gebildet, die gut zum spätnachmittäglichen entspannten Chillen unter dem grossen Sonnenschirm passen. Und die letzte Ecke wird gefüllt mit verträumt-verliebten Balladen, die sich durch karibische Nächte ziehen. Eines haben alle Lieder gemeinsam: ihre aufgestellte, vor Lebensfreude sprühende Art!

Mit einer Ausnahme zumindest… ein Song reiht sich so gar nicht in die Reihe der anderen ein. Mit dem «Drinking Song» schafft Justin James ein Lied, das nicht bloss so heisst, sondern ein wahres Schunkellied für feuchtfröhliche Nächte darstellt. Da wird nicht bloss davon gesungen, dass man die ganze Nacht durchzecht (we’ll be drinking all night long). Von Tequila und Piña Colada ist die Rede. Und vom «last call for alcohol»… Deuten wir das mal so, dass es ein mahnender (musikalischer) Zeigefinger gegen das zum heutigen Zeitgeist gehörende Koma-Trinken oder gegen lästige Bottellóns ist.

Justin James gehört zu jener Gilde neuer Musiker, die sich «selbst» vermarkten und ihr Glück nicht einem Major Label in die Hände legen. Dass der «Alleingang» steinig ist, wird wohl jeder Musiker, jede Band bestätigen, der/die den Weg geht. Doch dass Justins Musik nicht ungehört verhallt, zeigt die Tatsache, dass er bspw. beim «Festival da Jazz» im Schweizerischen Nobelort St. Moritz auf Einladung zugegen war. Just an einem Festival, dass sich in den letzten Jahren zu einem der feinsten Musikfeste gemausert hat. Der fortschreitende Erfolg eines Justin James kann aber auch so gedeutet werden, dass sich Major Labels mit ihrem Verständnis der Musikbranche über die nächsten Jahre immer wärmer werden anziehen müssen (mehr darüber gibt es übrigens im Schwesterblog von eezyvibes zu lesen…).

Noch etwas Spezielles gibt es zum Album «Islands» zu bemerken. Wer das (physische) Album sein eigen nennen darf, soll doch einmal einen Blick auf die Liner Notes werfen… wer gut schaut, wird auch den Namen «eezyvibes» lesen. Damit ist eezyvibes (noch) nicht gerade zum Produzenten geworden… aber ein kleiner Beitrag an die Musikbranche 3.0 ist damit geleistet. Auf die gute, neue Zeit für zahllose gute Künstler! Auf eezyvibes! Und auf Justin!

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Editor: eezyB

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