Sassy – 81: The Underlove

Posted by eezyB on August 21st, 2013

81_the-underloveEin weiteres Mal trifft der Pfeil mitten in die 10! Erneut entpuppt sich das Land der «All Blacks» nicht als «down under» (natürlich aus europäischer Sicht…) sondern als «absolutely on top». Und zwar auf der Weltkarte des Soul. Sassy, alias Bex Nabouta. So heisst die Protagonistin und Verantwortliche der heutigen Huldigung an die Soul-Nation Neuseeland. Bex Nabouta ist dreifache Mutter und lebt in der grössten neuseeländischen Stadt, Auckland. Was sie mit ihrem aktuellen Album «81: The Underlove» abliefert, ist wirklich heiss!

Ihr Sound lässt sich ohne jeglichen Zweifel als Nu- oder Neo-Soul betiteln. Inspiriert wird jedoch ihre Musik immer wieder von satten Hip Hop Rhymes. Wie z.B. im Einstiegssong «Everybody’s Waiting», wo Gastrapper Felipe Guzman eine rechte Portion Latino-Rap ins Programm bringt. Der doch recht poppige Song täuscht allerdings über den wahren Gehalt des Albums etwas hinweg. Sassys Stimme ist voll und tief. Ganz besonders gut kommt dies auf den fünf Kurzversionen von «Infatuated» zu Geltung. Deep Soul! Schade, gibt es nicht mehr davon!

Als Muster ihres Schaffens nachfolgend der Clip zu ihrem Debut «Slumber», ein leichter, Reggae- und dub-angehauchter Song, der vor knapp zwei Jahren erschien:

Entspannt und ausserordentlich stark: Song Nummer sieben «Sunday Morning», auf dem Bex Nabouta mit Richie Setford, dem Sänger des starken neuseeländischen Soul-Jazz-Kollektivs «One Million Dollars» zusammenspannt. Auf dem darauf folgenden Song «Sunsetting» geht es wieder populär hip-hoppiger zu. Gefeatured auf diesem Track wird «Honebegood», ein in unseren Breitengraden wohl ebenso spärlich bekannter Stimmkünstler, der (natürlich) ebenfalls aus Neuseeland stammt.

Eine weitere Entdeckung ist für mich die Rapperin «Bella Shanti», die auf drei Tunes mitwirkt. Ein Muster ihrer Schaffenskraft gibt es in folgendem Song «Sure Thang».

Schliesslich soll noch «I’ll Wait» erwähnt sein. Dieser Song fügt dem Genre-Mix auf «81: The Underlove» eine weitere Facette hinzu. Mit dem neuseeländischen Jazzpianisten Kevin Field als Partner kommt auf dem knapp zwei Minuten dauernden Track fast schon Jazzclub-Atmosphäre auf.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass «81: The Underlove» eines der aufregendsten Neo-Soul-Alben des Jahrgangs 2013 ist. Einmal mehr zeigen sich die Soul-Schaffenden aus dem Land der Schafe und Segler von ihrer besten Seite und begeistern mit ihrer überzeugenden musikalischen Innovationskraft. Sassy’s «81: The Underlove»: Definitiv eine Entdeckung!

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Editor: eezyB

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