Von Louie Bello zu Seth Abram

Posted by eezyB on August 15th, 2013

Was gibt es Schöneres, als beschwingt durch den Tag zu grooven? Im Hintergrund klingen aus dem Äther fröhliche Töne, die uns vom Sonnenaufgang bis zum «Sunset» begleiten. Nichts Komplexes. Einfache Popmusik. Der Begriff Popmusik sagt schon einiges über dessen Charakter aus. Populäre Musik. Musik, die in der Öffentlichkeit bekannt und beliebt ist. Musik, die ohne grosses Fachwissen «verstanden» wird. Schön und gut. Da wir uns bei eezyvibes doch eher der nicht ganz so kommerziellen Musik widmen, geben wir uns selten mit schnödem Popsound ab. Ein bisschen Seele (oder eben… Soul) muss den populären Tönen dann schon anhaften… E voilà… da wären wir schon beim Soulpop.

louie-bello_long-way-homeZwei herrlich angenehme Fabrikate aus der Ecke des Soulpops sind Inhalt des heutigen Artikels. Zum Ersten wenden wir uns dem Album «Long Way Home» von Louie Bello zu. So richtig los fährt das Album mit «Take The Money». Schon nach wenigen Tönen wird klar, warum der Sänger aus Boston mit Justin Timberlake oder Bruno Mars verglichen wird. Klingt definitiv nicht so weit weg. Bruno Mars, übrigens ein Künstler, den Louie Bello durchaus mag. Nachfolgend ein Beispiel aus dem 10 Songs umfassenden Album. Mit Elan Trotman, dem Smooth Jazz-Saxofonisten, der vor einem halben Jahr sein gut beachtetetes Album «Tropicality» herausgab, begleitet ihn ein selbst noch junger Künstler auf dem Song «U The Best». Funky R&B at its Best!

 

Im gleichen Stil geht es auch bei «Morphine» zu und her. Hier steigt der Name Justin Timberlake rasch einmal ins Bewusstsein auf. Tja… und wenn wir schon bei Timberlake sind… vor einiger Zeit schrieb ich über dessen banalen Text im Song «Strawberry Bubblegum» (If You’ll be my Strawberry Bubblegum, I’ll be your Blueberry Lollipop)… Wenn schon Ähnlichkeiten da sind, dann muss der Lollipop (Song 8) auch auf dem Album vertreten sein. Dass übrigens Bello zu Recht als einer der «Top 20 Unsigned Artists» gilt, beweist er mehr als einmal mit seiner versatilen Stimme.

seth-abram_hold-onDas zweite (Kurz-)Album von heute stammt von Seth Abram aus Nashville. Abrams Sound passt in die gleiche Kommode, wie jener Louie Bellos. Wenn auch dieselbe Kommode, dann ist es nicht dieselbe Schublade. Die fünf Songs auf «Hold On!» zeugen eher von einer (musikalischen) Verwandtschaft mit Mayer Hawthorne oder Jason Mraz. Letzterer lässt sich vor allem auf «We Know Love» zitieren. Ebenso die darauf folgende Ballade «Where You One Were», die er im Duett singt. Ganz in Jason Mraz’ seidenfeiner Manier. Und zum Abschluss seiner zweiten EP, die vor rund 6 Monaten erschien, gibt es das relaxte «Alright». Motown-Pop. In Reinkultur.

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Editor: eezyB

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